Holzöfen vs. Pelletöfen: Welche Variante ist wirklich am wirtschaftlichsten? Hier ist die endgültige Antwort.

Manchmal ist die günstigste Lösung nicht die, die auf dem Papier am besten aussieht, sondern die, die man Jahr für Jahr ohne Frust nutzt.

Mit dem ersten Frost taucht in vielen Haushalten dieselbe Sorge auf: Wie teuer wird dieser Winter?
Man merkt es, sobald man die Heizungs-App öffnet oder den Blick auf den Ofen in der Ecke richtet. Wird es wieder Brennholz, gestapelt im Hof? Oder greift man zu den sauberen, gleichmäßigen Pellet-Säcken aus dem Baumarkt?

Im vergangenen Dezember beobachtete ich ein Paar, das im Garten leise über eine Palette Pellets diskutierte. Er rechnete mit dem Smartphone, sie hielt die letzte Gasabrechnung in der Hand. Beide waren überzeugt, die preiswerteste Heizlösung gefunden zu haben. Und doch lagen beide nur teilweise richtig.

Denn die entscheidende Frage lautet nicht einfach: Scheitholz oder Pellets?
Sondern: Wo verschwindet das Geld, sobald der Ofen brennt?

Brennstoff ist nicht gleich Wärme

Auf den ersten Blick wirkt Brennholz günstig. Ein Lieferwagen voller Scheite vermittelt sofort das Gefühl von Fülle und Sicherheit. Pellets dagegen sehen technisch aus, verpackt, weniger „natürlich“. Sie erinnern mehr an Industrie als an Wald.

Doch Zahlen erzählen eine andere Geschichte.
Ein Kilogramm gut getrocknetes Hartholz liefert im Ofen etwa 3,5 Kilowattstunden nutzbare Wärme. Hochwertige Holzpellets erreichen 4,5 bis 5 Kilowattstunden pro Kilogramm – und das bei deutlich gleichmäßigerer Verbrennung.

Der entscheidende Punkt: Man bezahlt nicht für Gewicht oder Volumen, sondern für die Wärme, die tatsächlich im Wohnzimmer ankommt.

Ein Blick auf reale Winterzahlen

Ein durchschnittliches Einfamilienhaus in Europa benötigt pro Heizsaison rund 10.000 Kilowattstunden Wärme.

Siehe auch  Zuerst wurde es von der Umweltpolizei entdeckt, eine Woche später traf die Wissenschaft ein: Das Video von orange-schwarzen Fischen, die nassen Fels hinaufklettern, wird bereits als historische Entdeckung bezeichnet.

Mit einem modernen Pelletofen, der etwa 85–90 % Wirkungsgrad erreicht, liegt der Verbrauch bei rund 2,2 bis 2,4 Tonnen Pellets. Bei Preisen zwischen etwa 350 und 450 Euro pro Tonne ergibt sich eine saisonale Heizkosten-Spanne von rund 770 bis 1.080 Euro – stark abhängig von Region und Markt.

Beim Heizen mit Scheitholz ist die Rechnung weniger eindeutig. Der Verbrauch hängt stark von Holzqualität, Restfeuchte und Bedienung ab. Ein gut betriebener Kaminofen mit etwa 75–80 % Wirkungsgrad benötigt rund 5 bis 6 Raummeter Hartholz. Je nach Lage, Nachfrage und Entfernung zum Lieferanten können die Kosten zwischen etwa 450 und 900 Euro liegen.

Auf dem Papier scheint Holz oft günstiger. In der Praxis frisst die geringere Effizienz, feuchteres Holz und das unbewusste Nachlegen von Scheiten einen Teil dieses Vorteils wieder auf.

Der wahre Kostenfaktor: Kontrolle

Nicht der Brennstoff allein entscheidet über die Heizkosten, sondern das System dahinter. Pellets verbrennen gleichmäßig, dosiert und berechenbar. Holz lebt von Erfahrung, Disziplin und Aufmerksamkeit.

Ein Ofen, der konstant läuft, spart oft mehr Geld als ein vermeintlich günstiger Brennstoff, der unkontrolliert verfeuert wird.

Am Ende zählt nicht, was theoretisch billiger ist, sondern womit man zuverlässig, effizient und ohne tägliche Diskussionen warm bleibt – Winter für Winter.

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